November
Do, 3. November 2022 in der Ev. Kirche Cuxhaven, Bei der Kirche 1, 27476 Cuxhaven:
„Ich bin am Ende mit allen Träumen“. Streich-Quintett.
Ferdinand Thieriot (1838-1919) ist ein Hamburger Komponist aus der Zeit der Romantik. Das umfangreiche kammermusikalische Werk des Brahms-Zeitgenossen geriet nach dem 2. Weltkrieg in Vergessenheit und wartet darauf, nach der Rückführung der lange Zeit verschollenen Manuskripte aus seinem Dornröschenschlaf erweckt zu werden. Anlässlich des 100. Todesjahres Ferdinand Thieriots widmen sich die Hamburg Chamber Players seinem Streichquintett (1914), welches zusammen mit Franz Schuberts populärem besetzungsgleichen Streichquintett zur Aufführung gelangen wird. Dieses Quintett - vollendet zwei Monate vor seinem Tod - ist zugleich Schuberts letztes und grandiosestes Kammermusikwerk. Die Verstärkung durch ein zweites Cello verleiht der Musik eine prägnante dunkle Färbung.
Hamburg Chamber Players

Fr, 4. November 2022 um 20 Uhr im Glinder Gutshaus, Glinde:
„Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?"
Der im Jahre 1814 in Raussnitz bei Brünn geborene Violin-Virtuose H. W. Ernst ist heute kaum noch bekannt. Als regelmäßiger Gast im Gewandhaus zu Leipzig war er mit Mendelssohn befreundet, aber seine Inspiration fand er in der Gestalt Paganinis. Ernst war zudem genauso virtuos wie Paganini und spielte einige ängstlich behütete Kompositionen seines Vorbilds einfach aus seinem Gedächtnis. Ian Mardon, der kanadische Teufels-Geiger wird zusammen mit Andrea Merlo einige Kostbarkeiten aus Ernsts Kunst präsentieren, umrahmt von der zweiten Sonate dessen Freundes Mendelssohn und der 1887 in Leipzig komponierten c-moll Sonate op.45 von Edvard Grieg.
Ian Mardon (Violine), Andrea Merlo (Klavier)
Eintritt: 18 €

Sa,12. November 2022 um 19 Uhr in der Aula der Grundschule Johannisland, Am Johannisland 4, 21147 Hamburg-Neugraben:
„Der Zauberlehrling“. Das Mardon Ensemble - Septett
Johann Wolfgang von Goethes berühmte Ballade „Der Zauberlehrling“ inspirierte den französischen Komponisten Paul Dukas zu seiner gleichnamigen Tondichtung, einer Musik, die sich dank ihrer Anschaulichkeit großer Beliebtheit erfreut. In einem Arrangement für Bläser, Harfe und Streicher - eigens erschaffen für das Mardon-Ensemble - werden die von Dukas eindrucksvoll beschriebenen entfesselten Zauberkräfte in reizvoller Instrumentierung zum Klingen gebracht. Mit einer Suite für Klarinette und Streicher aus dem Jahre 1881 von Ferruccio Busoni ist eine weitere nahezu unbekannte Kostbarkeit der Kammermusik zu erleben. Impressionistische Klänge von Claude Debussy mit einem Trio für Flöte, Viola und Harfe ergänzt das Programm ebenso wie ein Originalwerk für Klarinette, Flöte, Harfe und Streichquartett von Maurice Ravel und die Fantasie für Violine und Harfe von Camille Saint-Saëns. Das Mardon-Ensemble wurde von den in Neugraben ansässigen Musikern Ian Mardon (Violine) und Kymia Kermani (Klarinette) ins Leben gerufen und feiert seine Premiere in dieser neuen Formation.
Das Mardon Ensemble: Ian Mardon & Matthias Bromann (Violine), Lucas Schwengebecher (Viola), Olga Lubotsky ( Violoncello), Natalia Girunyan ( Harfe), Lisa Butzlaff (Flöte) und Kymia Kermani (Klarinette)
Eintritt: 15 € | Kinder 8 € Karten an der Abendkasse. Reservierungen unter ian@mardon.de. Gefördert von der Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien

Fr, 18. November 2022 um 20 Uhr im Rittersaal, Schloss Gifhorn, Schlossplatz 1, 38518 Gifhorn:
„Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?"
Der im Jahre 1814 in Raussnitz bei Brünn geborene Violin-Virtuose H. W. Ernst ist heute kaum noch bekannt. Als regelmäßiger Gast im Gewandhaus zu Leipzig war er mit Mendelssohn befreundet, aber seine Inspiration fand er in der Gestalt Paganinis. Ernst war zudem genauso virtuos wie Paganini und spielte einige ängstlich behütete Kompositionen seines Vorbilds einfach aus seinem Gedächtnis. Ian Mardon, der kanadische Teufels-Geiger wird zusammen mit Andrea Merlo einige Kostbarkeiten aus Ernsts Kunst präsentieren, umrahmt von der zweiten Sonate dessen Freundes Mendelssohn und der 1887 in Leipzig komponierten c-moll Sonate op.45 von Edvard Grieg.
Ian Mardon (Violine), Andrea Merlo (Klavier)