Pressespiegel

"Höhepunkt des Konzerts war der Auftritt des Violinisten Ian Mardon. Der hochkarätige Gastmusiker spielte die Introduction et Rondo capriccioso für Violine und Orchester von Camille Saint-Saens. Das ergreifende, schwierige Werk geriet ihm zum absoluten Bravourstück. Technisch über den Dingen stehend, vermochte er dem mit Weltschmerz getränkten Gesang der Komposition eine selten gehörte Dichte und Kompromisslosigkeit abzuringen. Sensibel, mit luftigem Gestus und flinken Tempi, begeisterte er das faszinierte Publikum."

Delmenhorster Kreisblatt

"Mardon brachte mit seinem ebenso brillanten wie gefühlvollen Spiel die sehnsuchtsvolle, fast schwermütige Stimmung von Sarasates Musik auf den Punkt Es war von Anfang an beeindruckend zu erleben, wie souverän der Geiger auftritt und welche Virtuosität und Ausdruckskraft in ihm steckt. Konzentriert und scheinbar mühelos spielte Ian Mardon dieses technisch höchst anspruchsvolle Stück, während Yuko Hirose ihn am Klavier immer in angemessener Dynamik begleitete. Im ruhigen Teil glänzte Mardon mit absolut sauberen pianissimo Tönen, bevor er ein kraftvolles, Funken sprühendes Finale spielte, das mit Applaus belohnt wurde."

Elbmarsch-Post

"Mardon verbindet in selten zu findendem Maße virtuosen Heißsporn mit lyrischer Versunkenheit, auf seinem herrlich intonierten Instrument spielt er mit Leidenschaft und Wissenheit."

Stuhr-Weyher Zeitung

"Obwohl gerade mal 1,56 m groß – die exakt gleiche Größe wie einst der Wiener Komponist Franz Schubert – ist Ian Mardon ein wahres Energiebündel mit Geige, welche er virtuos beherrscht. Souverän steht er vor seinem Notenpult und zieht die begeisterten und bewundernden Blicke auf sich. Seine italienische Violine, eine Guadagnini aus dem Jahre 1775, besitzt einen sehr klaren und durchsetzungsfähigen Ton schmeichelnder Intensität… Ian Mardons konzentrierte Musikalität offenbarte sich auch in den beiden eher unbekannten Werken nordischer Provenienz. Sowohl seine Interpretation der Cadence für Violine-Solo von Aulis Sallinen, als auch die der spätromantisch angehauchten, teilweise sogar schwermütigen Sonate A-Dur des Norwegers David Monrad Johansen erhoben ihn als einen Ausnahmegeiger mit intelligentem Spielwitz zu einem Künstler von seltenem Rang."

Kieler Nachrichten

"Sein Violinspiel zeichnet sich durch Expressivität und hohe Präzision, aber auch durch gefühlvolle Tiefe aus."

Hamburger Abendblatt

"Trotz seiner zierlichen Erscheinung musiziert Ian Mardon wie ein Eroberer, ein Napoleon der Violine … Bewundernswertes Können zeigte er in seinen Interpretationen von Kreislers Paradestück Praeludium und Saint-Saens´ wildem Arrangement von Dance Macabre für Violine und Klavier´ und entzündete mit seinen Zugaben eine Brandbombe in einem Lagerhaus für Feuerwerkskörper - Moto Perpetuo und das Prachtstück amerikanischer Fiddle Musik Orange Blossom Special."

The Chronicle Herald Halifax

"Hervorzuheben ist besonders die Caprice Nr. 10 in g-Moll von Niccolo Paganini, die in einem atemberaubenden Tempo und mit einer traumwandlerisch sicheren Bogenführung gespielt wurde."

Dithmarscher Landeszeitung